Diesel-Schienenfahrzeuge

   

Schienenfahrzeuge:

Einführung

DPF und SCR

KWE und SCR

 

Trotz zunehmender Elektrifizierung des Schienenverkehrs ist der Anteil der sog. Dieseltraktion erheblich: So beträgt allein bei der Deutschen Bahn AG die Fahrleistung von Dieseltriebwagen und Dieselloks rund 90 Millionen Kilometer pro Jahr.

Dabei verkehren dieselbetriebene Schienenfahrzeuge auch in Städten und damit in immer mehr Umweltzonen, wobei insbesondere die rund 20.000 Rangierloks in den zentrumsnahen Logistikdrehscheiben aufgrund ihrer ebenso leistungsstarken wie betagten Motoren für erhebliche Abgasemissionen sorgen.

Die Nachrüstung von Systemen zur Abgasminderung bei dieselbetriebenen Schienenfahrzeugen ist technisch sehr aufwendig: Bei Dieseltriebwagen erschwert die vorherrschende Unterflur-Bauweise, bei der die Motoren auf engstem Raum im Unterboden installiert sind, den Einbau von Abgasnachbehandlungssystemen.

Bei Diesel- und Rangierloks besteht zwar meist ausreichender Einbauraum, dafür stellen hier die Achs- bzw. Radlasten ein erhebliches Problem dar: So wiegt beispielsweise ein Dieselrußpartikel-Filtersystem für eine gängige Rangierlok mit einem Gewicht von 140 Tonnen rund 1,4 Tonnen, zwar nur 1% des Gesamtgewichts, aber angesichts der aktuell für das Bahnwesen gültigen Sicherheitsstandards bereits 1% zu viel.

So hoch die Ruß- und Stickoxidemissionen dieser Schienenfahrzeuge sind, so ausgezeichnet sind deren Langlebigkeit und Energieeffizienz. Daher sind die technischen Anforderungen an emissionsmindernde Systeme in diesem Verkehrs- bzw. Fahrzeugsegment besonders hoch.

Wir von Exomission sind in der Lage, auf diesem Gebiet neue Problemlösungen anbieten zu können.

Quelle: VDMA


 

                                                           

 

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